Pfotenpflege beim Hund: Worauf Sie achten sollten

Die Ballen des Hundes sind in vielerlei Hinsicht die ausführenden Organe, denen bei der Pfotenpflege eine besonders große Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Denn wenn es den Pfoten gut geht, ist Ihr treuer Begleiter auch zufrieden.
Viele Hundehalter unterschätzen die Bedeutsamkeit der Pfotenpflege und versorgen ihre Vierbeiner nicht mit der richtigen Pflege. Dabei geht es weniger darum, die Pfoten öfters zu pflegen, sondern lediglich um Kontrollen in gewissen Zeitabständen. Ein Blick auf die Krallen sagt Ihnen beispielsweise, wann es wieder Zeit ist, die Hundekrallen zu schneiden. Auch das gehört zu einer guten Pfotenpflege dazu.

Hundepfoten pflegen: Schützen Sie die Ballen

Die Oberfläche der Ballen sollte sich in einem glatten und weichen Zustand befinden. Sollten Sie feststellen, dass die Haut trocken und rissig ist, dann cremen Sie die Pfoten mit Melkfett, Vaseline oder parfümfreier Fettcreme ein. Für eine detaillierte Aufklärung fragen Sie am besten Ihren Tierarzt. Er kann Ihnen sagen, welche Creme sich für Ihren Hund am besten eignen würde und für die Pfotenpflege genutzt werden sollte. Schützen Sie vor allem in der kalten Jahreszeit die Pfoten Ihres Hundes vor Eis, Sand und Streusalz.

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Allgemeine Produkte zur Pfotenpflege

  • Creme für Hundepfoten
  • Balsam für Hundepfoten
  • Krallenschere
  • Schere mit abgerundeten Kanten

Haare an den Pfoten kürzen

Die Haare zwischen den Zehen und Ballen sollten am besten mit einer Schere gekürzt werden, die an den Kanten abgerundet ist, um Verletzungen zu vermeiden, falls Ihr Vierbeiner bei der Pfotenpflege zur Unruhe neigt. Je länger die Haare an den Pfoten, umso besser können sich dort Schmutz, (im Winter auch) Schnee und Eis ablagern. Hier bilden sich dann öfters kristallartige Kugeln, die dem Hund beim Laufen starke Schmerzen bereiten können. Überprüfen Sie daher hin und wieder die Ballen Ihres besten Freundes auf Steinchen, Splitter oder andere Rückstände. Achten Sie auch besonders auf Getreidegrannen oder Grassamen zwischen den Ballen, da diese bei unzureichender Pflege in die Haut einwachsen können.