Informationen von der Rassendatenbank

 

 

 

 

Seitdem im 19. Jahrhundert die ersten Hunderasen bewusst gezüchtet wurden, sind stets mehr Hunderasen entstanden. Für jede Rasse sind spezifische Merkmale vorgeschrieben, die das Tier tragen muss, um als reinrassiges Mitglied der Rasse zu gelten. Dazu gehören der Körperbau, die Größe und das Gewicht, Fellfarbe und Zeichnung und auch die Wesensmerkmale des Tieres. Mit Züchtern, die auf der ganzen Welt aktiv sind, muss eine Möglichkeit bestehen, um diese Standards international zugängig zu machen, so dass sich die Rassen vorschriftsmäßig fortsetzen. Die Fédération Cynologique Internationale, kurz FCI, hat es sich zur Aufgabe gesetzt, eine Rassendatenbank anzulegen, in der man sich über die Merkmale und Standrads aller Rassen informieren kann, die von der Föderation zugelassen sind. Sie gilt als international anerkannter Dachverband und höchste Autorität bei der Erstellung der Rassenstandards.

Geschichte der FCI

Die FCI wurde im Jahr 1911 begründet. Die Gründungsmitglieder waren zunächst Deutschland, die Niederlande, Österreich, Belgien und Frankreich. Während des ersten Weltkriegs wurden die Aktivitäten völlig eingestellt und die Föderation wurde 1921 neu gegründet. Zu dem Aufgabenbereich der FCI gehört das Nachführen, Übersetzen der Rassenstandards für alle geführten Rassehunde. Diese werden in vier Sprachen geführt: Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch. Die Rassestandards der FCI sind für alle Züchter bindend. So kann die Reinheit jeder Rasse garantiert werden.

Rassenstandards außerhalb der FCI

Einige Züchter sind damit befasst, neue Rassen zu züchten, die noch nicht in der FCI aufgenommen sind. Auch für diese Züchtungen werden von den Züchterverbänden Rassenstandards entworfen, in denen die Tiere und ihre Eigenschaften detailliert beschrieben werden. Will man einen Rassehund kaufen, so ist es immer möglich, diesen Standard auf einer Rassendatenbank einzusehen und sich schon im Vorfeld genauestens über den Hund zu orientieren.