Hundewelpen erobern Menschenherzen im Sturm

 

 

 

 

Wenn es darum geht, einen Hund anzuschaffen, ziehen es die meisten Hundefreunde vor, einen Welpen in die Familie aufzunehmen. So gewöhnt sich der Hund schon vom Babyalter an seine neue Familie. Natürlich erlebt man selbst auch viele schöne Momente, während der tapsige Hundewelpe seine Welt entdeckt und mit seinen Eskapaden die Herzen seiner Besitzer schnell erobert. Besonders Kinder lieben es, Stunden im Spiel mit dem Welpen zuzubringen, so dass schnell eine echte Freundschaft zwischen Hund und Kind ersteht.

Doch darüber hinaus gibt es viele Dinge, die geplant werden wollen, wenn ein neuer Welpe ins Haus kommt. Das richtige Futter, ein bequemer Schlafplatz und nicht zuletzt auch die Stubenreinheit des Tieres sowie der Beginn der Hundeerziehung sind wichtige Punkte, dass sich ein Zusammenleben mit dem Hund problemlos gestaltet. Nicht zuletzt sollte man auch den Züchter mit Bedacht wählen, von dem man den Hundewelpen erwirbt. So kauft man einen gesunden Hund, der dem Standard seiner Rasse entspricht.

Eine Entscheidung, die überlegt sein will

Wenn man sich einen Hundewelpen anschafft, so übernimmt man damit eine Verantwortung, die man über die nächsten 15 bis 18 Jahre tragen muss. Man sollte sich nur dann zum Hundekauf entscheiden, wenn man auch genügend Zeit für das Tier hat. Zudem sollte überlegt werden, welche Hunderasse am besten zum eigenen Lebensstil passt. Große Hunde sollte man nur dann wählen, wenn man ihnen auch reichlich Auslauf gewähren kann.

Man kann jedoch auch zahlreiche kleine Hunderasen wählen, die sich ausgezeichnet in einer Stadtwohnung halten lassen. Sind Kinder vorhanden, so sollte man sich für eine kinderfreundliche Hunderasse entscheiden.
Ein weiterer Gesichtspunkt bei der Anschaffung eines Hundewelpen sind die Kosten. Entscheidet man sich für einen Rassehund, so ist schon für die Anschaffung des Hundes mit einem hohen Preis zu rechnen. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, einen Mischlingswelpen aus dem Tierheim zu adoptieren, der ein ebenso guter Freund und Begleiter werden kann.

Natürlich muss man auch während des gesamten Hundelebens mit weiteren Kosten rechnen. Der Hund braucht geeignetes Futter, Spielzeug, einen Schlafplatz und auch Tierarztkosten werden hin und wieder anfallen. Nicht zuletzt gilt es natürlich auch, Hundesteuern und Versicherungsgebühren zu entrichten. Diese Kostenfaktoren sollte man sich ruhig einmal vor Augen führen, wenn man mit dem Gedanken spielt, einen Hundewelpen in die Familie aufzunehmen. Es kommen da leicht einige hundert Euro pro Jahr zusammen.

Die ersten Tage mit dem neuen Welpen

Das Heim sollte für die Ankunft des Welpen gründlich vorbereitet werden. So sollten beispielsweise Elektrokabel und andere Gefahrenquellen aus der Reichweite des Welpen entfernt werden und mögliche Schlupflöcher im Gartenzaun müssen ausgebessert werden. Darüber hinaus ist es notwendig, ein Hundebett anzuschaffen, in dem der Welpe bequem und sicher schlafen kann. Auch ein Wasser- und ein Futternapf sollten zur Verfügung stehen. Wenn der neue Welpe dann endlich nach Hause kommt, so beginnt ein neuer Lebensabschnitt für Hund und Familie gleichermaßen.

Man sollte sich vor Augen halten, dass diese ersten Tage für den jungen Hund recht schwierig sind. Er ist aus seiner gewohnten Umgebung, in der er mit Mutter und Geschwistern zusammen war, herausgelöst und muss sich nun nicht nur an ein neues Heim, sondern auch an neue Menschen gewöhnen. Es sit wichtig, besonders die ersten Stunden in der Nähe des Hundes zu verbringen und mit ihm zu sprechen, so dass er sich an die Stimme gewöhnen kann. Vor allem aber sollte man stets ruhig bleiben, um eventuelle Nervosität nicht auf das Tier zu übertragen.

Wichtig ist es zunächst, zu erzielen, dass der kleine Hund zu seinen neuen Menschen Vertrauen fasst und sich in der neuen Umgebung wohl fühlt. Natürlich ist auch die Gesundheit des Tieres eine neue Pflicht für sein Herrchen. Wenn man den Hundewqelpen beim Züchter abholt, sollte man darauf achten, dass die nötigen Impfungen und Entwurmung vorgenommen wurden und wann das Tier das nächste Mal zum Tierarzt muss.

Stubenreinheit – ein wichtiges Thema für Hundewelpen

Junge Hunde müssen ständig. Das ist ein Problem, mit dem sich jeder Hundebesitzer schnell konfrontiert sieht. Nach dem Essen, während des Spielens oder ganz einfach weil sie sich freuen – alle möglichen Situationen können bei den Hundewelpen das Bedürfnis auslösen, die Blase zu entleeren.

Oft ist man natürlich versucht, irgendwelche Übergangslösungen zu erfinden, bis der Welpe schließlich in einem normalen Rhythmus Gassi gehen kann. Jedoch verlängert man den Prozess lediglich, wenn man dem Hund andere Möglichkeiten bietet. Deshalb sollte man mit dem Welpen auch konsequent nach draußen gehen, wenn dieser muss. Dazu sollte man den Hund genau beobachten, um ihn rechtzeitig nach draußen zu bringen, bevor er sich im Haus erleichtert.

Wenn das auch in den ersten Wochen recht beschwerlich ist, besonders wenn draußen kaltes Wetter herrscht, so zahlt sich die Mühe jedoch recht bald aus. Die Welpen sind lernfähig und erlernen bald die Routine, sich stets außer Haus zu erleichtern.

Die richtige Ernährung für Hundewelpen

Die richtige Ernährung ist für den Hundewelpen sehr wichtig. In seiner Wachstumsphase braucht er eine ausgewogene Ernährung, bei der er alle Nährstoffe erhält, die zu einer gesunden Entwicklung nötig sind. Wenn die Welpen keine Muttermilch mehr zu sich nehmen, gilt es zu entscheiden, ob man Trockenfutter oder Feuchtfutter verwenden möchte. Entscheidet man sich für Trockenfutter, so gilt es zum einen, darauf zu achten, dass genug Eiweiß in dem Produkt enthalten ist.

Andererseits sollte man vorsichtig sein, nicht zu überfüttern. Oft lässt man sich von den relativ kleinen Mengen, die von Trockenfutter gebraucht werden, täuschen und beim Hund tritt auch das Sättigungsgefühl später ein. Durch Überfüttern im Welpenalter legt man jedoch den Grundstock dazu, dass der Hund später fettleibig wird. Füttert man Feuchtfutter, so kommt es seltener zur Überfütterung.

Durch den enthaltenen Wasseranteil fühlt sich der Hund schneller satt. Bis zu einem Alter von 10 Wochen muss das Tier täglich gefüttert werden. Danach kann man bis zur Vollendung des fünften Monats dreimal täglich füttern und schließlich ab dem sechsten Monat zweimal am Tag Futter reichen. Stets sollte auf eine gute Kombination von Vitaminen und Mineralien bei der Futterwahl geachtet werden. Es empfiehlt sich, das Futter im Fachhandel zu kaufen, wo man sich auch darüber beraten lassen kann, welches Futter für die eigene Hunderasse am besten geeignet ist.