Was man über Hundesteuer wissen sollte

Wer in Deutschland einen Hund hält, ist verpflichtet, diesen anzumelden. Grundsätzlich sind alle Hunde, egal ob sie privat oder gewerblich gehalten werden, steuerpflichtig. Nur in einigen wenigen Fällen kann man die Hunde von der Steuerpflicht befreien lassen. Ein solcher Fall tritt beispielsweise ein, wenn der Hund als Blindenführer eingesetzt wird. Nachdem man den Hund erhält, hat man einen Monat Zeit, um ihn beim Finanzamt anzumelden. Daraufhin erhält man eine Steuermarke, die der Hund am Halsband tragen sollte. Die Hundesteuer wird von der Gemeinde erhoben. Darum muss der Hund auch umgemeldet werden, wenn man in eine andere Stadt zieht.

Hundesteuer nicht bezahlt – darauf muss man sich einstellen

Viele Hundehalter sind der Meinung, dass die Hundesteuer willkürlich ist, da andere Tiere wie Katzen oder sogar Pferde nicht besteuert werden. Dennoch erspart man sich einen Haufen Ärger, wenn man seine Hundesteuer regelmäßig entrichtet. Dabei sollte man auch auf den Termin achten. Denn während früher noch ein Beschied ausgeschickt wurde, so wird heute erwartet, dass jeder Hundehalter seine Steuern fristgerecht bezahlt. Geschieht dies nicht, so erhält man zunächst eine Mahnung. Reagiert man auf diese Mahnung nicht, so muss man mit Mahngebühren und auch mit einer gerichtlichen Mahnung rechnen. Das kann bis zur Pfändung des Kontos oder des Eigentums führen. Deshalb gilt, dass man, auch wenn man mit dem Prinzip der Hundesteuer nicht übereinstimmt, die Steuern regelmäßig einmal im Jahr entrichten sollte, um Probleme zu vermeiden.

Wie viel kostet die Hundesteuer?

In Deutschland erhebt jede Kommune die Hundesteuer nach ihren eigenen Kriterien. Daher gibt es auch erhebliche Unterschiede. So beträgt die Hundesteuer in der Stadt Köln beispielsweise 156 Euro pro gehaltenen Hund und Jahr. In Oberhausen sieht die Reglung jedoch anders aus. Für einen Hund zahlt man ebenfalls 156 Euro. Hat man jedoch zwei Hunde, so ist für jedes Tier die Summe von 216 Euro zu entrichten und ab drei Hunden bezahlt man für jedes Tier sogar 252 Euro. So sollte man sich auch vor einem Umzug jeweils nach der Steuerreglung für Hunde erkundigen.