Die häufigsten Hundekrankheiten

 

 

 

 

Fast alle Hunde werden im Verlauf ihres Lebens einmal krank. Als Hundehalter sollte man die Symptome der häufigsten Krankheiten erkennen können, so dass man dem Hund schnell helfen kann. Meist leidet man als Besitzer fast genauso wie der Hund, so ist es für beide wichtig, den Hund so schnell wie möglich erfolgreich zu behandeln. Besonders, wenn der Hund seine regelmäßigen Impfungen gegen die gefährlichen Hundekrankheiten wie Leptospirose, Parvovirus und Staupe erhalten hat, handelt es sich oft um harmlosere Krankheiten, die auch zu Hause behandelt werden können. Wichtig ist es jedoch, den Unterschied zwischen einem Notfall und einer harmlosen Krankheit zu erkennen.

Ohrenentzündungen

Besonders Hunderasen mit großen Hängeohren sind sehr anfällig für Ohreninfektionen. Diese werden durch Bakterien hervorgerufen, die sich in dem dunklen, leicht feuchten Ohr sehr gut halten können. Die ersten Symptome sind meistens, dass der Hund den Kopf schräg hält und schüttelt. Es empfiehlt sich, diese Krankheit vom Tierarzt behandeln zu lassen, der Ohrenreiniger- und tropfen verordnen kann.

Diabetes mellitus

Genau wie die Menschen können auch Hunde unter Diabetes leiden. Großer Durst und ein ebensolcher Harndrang können erste Warnzeichen für die Krankheit sein. Es können ebenfalls eine Plötzliche Gewichtszunahme oder -abnahme verzeichnet werden. Späterhin stellen sich auch Sehstörungen und allgemeine Schwäche ein. Die Hundediabetes muss unbedingt vom Tierarzt behandelt werden.

Räude

Die Räude ist eine Erkrankung der Haut, die durch Milben hervorgerufen wird. Ist der Hund befallen, so kratzt er sich ständig, wodurch Hautrötungen auftreten. Außerdem kommt es zu Haarausfall. Der Arzt kann Medikamente und Bäder verschreiben und zusätzlich auch eine besondere Diät verschreiben.

Magendrehung

Die Magendrehung ist eine der gefürchtetsten Hundekrankheiten, die besonders bei großen Hunden häufig anzutreffen ist. Dabei dreht sich der Magen einmal um die eigene Achse und schnürt dabei die Speiseröhre sowie den Darmausgang und die Blutgefäße vollkommen ab. Das Auftreten dieser Krankheit ist ein Notfall. Der Hund kollabiert und muss so schnell wie möglich operiert werden, um zu überleben.