Hundegesetze – was versteht man darunter

 

 

 

 

 

Wie in allen anderen Bereichen des Lebens ist auch die Hundehaltung durch eine Reihe von Hundegesetzen geregelt, die man als Hundebesitzer kennen sollte. Die Gesetze informieren über die Pflichten, die man einhalten muss, wenn man einen Hund besitzt.

Die Tierschutz-Hundeverordnung

Tierschutz im Allgemeinen ist heute Teil des deutschen Grundgesetzes. Für Hundehalter ist dabei besonders die Tierschutz- Hundeverordnung interessant, in der generelle Haltungsbestimmungen für Hunde aufgeführt werden. Die Anforderungen müssen sowohl von Züchtern, wie auch von Privatpersonen erfüllt werden. Wer beispielsweise Hunde in einem Zwinger halten möchte, findet im Gesetz eine genaue Verordnung darüber, wie dieser Zwinger beschaffen sein muss. Daher ist es generell für jeden Hundehalter wichtig, Kenntnis über diese gesetzlichen Verordnungen zu haben.

Hundeverbringungs- und -einfuhrbeschränkungsgesetz

Wer im Ausland einen Hund kaufen möchte, oder auch nach einem längeren Auslandsaufenthalt einen eigenen Hund mit nach Deutschland bringen möchte, muss sich dabei nach dem Hundeverbringungs- und -einfuhrbeschränkungsgesetz richten. Durch dieses Gesetz soll vermieden werden, das Hunde, die in Deutschland als gefährlich klassifiziert sind und deren Züchtung und Haltung untersagt ist, aus anderen Ländern eingeführt werden können. Es gilt zu beachten, dass es außer einer bundesweiten Liste auch in den einzelnen Ländern Listen mit gefährlichen Hunden gibt, die voneinander abweichen können. Zu solchen Hunden gehören beispielsweise der Pitbull Terrier und der Bullterrier.

Hundegesetze der Länder

Die Länder haben Hundegesetze herausgebracht, die sich in einigen Punkten unterscheiden können. So können beispielsweise Versicherungspflicht, Leinen – und Maulkorbpflicht sowie die Liste der gefährlichen Hunde unterschiedlich gehandhabt werden. Deshalb ist es auch grundsätzlich empfehlenswert, sich am Wohnsitz zu erkundigen, welche Gesetze bei der Hundehaltung gültig sind. In einigen Bundesländern ist die Hundehaftpflicht nicht Pflicht. Es empfiehlt sich jedoch trotzdem, eine solche Versicherung abzuschließen. Die Haftpflicht des Halters bleibt nämlich bestehen und wenn man keine Versicherung hat, haftet man mit seinem Vermögen.

Hundehaftpflicht – Was ist zu beachten

Auch Hunde, die nicht als gefährlich eingestuft werden, können schnell einen Schaden verursachen. Der Halter haftet immer für alle Schäden, die vom Hund verursacht werden, wobei es sich um Sach- Personen- oder Vermögensschäden handeln. Verursacht ein Hund beispielsweise einen Verkehrsunfall, so können schnell ganz erhebliche Summen zusammenkommen. Darum ist es grundsätzlich auch ratsam, für den Hund eine Hundehaftpflicht Versicherung abzuschließen. In manchen Bundesländern ist eine solche Versicherung Pflicht für alle Hundehalter. In anderen Bundesländern sind nur bestimmte Hunderassen von der Versicherungspflicht betroffen. Der Abschluss einer solchen Versicherung ist jedoch ratsam, auf wenn keine gesetzliche Auflage dazu besteht. Die jährlichen Beiträge liegen zwischen 50 und 100 Euro und sind verschwindend im Vergleich zu den Kosten, die im Schadensfall auf den Halter zukommen können. Ein weiterer Vorteil der Versicherung besteht darin, dass im Falle eines Anspruchs zunächst einmal geklärt wird, ob dieser überhaupt gerechtfertigt ist. Unberechtigte Ansprüche können auf diese Weise abgewiesen werden, ohne dass dem Versicherungsnehmer dadurch Kosten entstehen. So erhält man mit der Versicherung also auch einen Rechtsschutz.

Wichtige Gesichtspunkte bei der Versicherungswahl

Viele Hundehalter schauen beim Abschluss der Haftpflichtversicherung hauptsächlich auf den Preis. Jedoch ist die Leistung einer solchen Versicherung besonders wichtig, wenn ein Schadensfall eintritt. So sollte man zum Beispiel auf eine angemessene Deckungssumme achten, die wenigstens 3 Millionen Euro betragen sollte. Ebenso sollten Mietschäden in der Hundehaftpflicht enthalten sein. In vielen Verträgen sind Welpen, die mit ihrer Mutter zusammenleben, für eine Zeitspanne von sechs Monaten mitversichert. Viele Versicherungen bieten auch eine Selbstbeteiligung an. Dadurch kann der Beitrag oft gesenkt werden. Für den Hundehalter ist es empfehlenswert, kleinere Schäden aus der Tasche zu regulieren. Meldet man der Versicherung zu viele Schäden, so kann es dazu kommen, dass der Versicherungsschutz gekündigt wird. Es empfiehlt sich, vor Abschluss der Hundehaftpflicht das Angebot verschiedener Anbieter zu vergleichen und die Versicherung mit dem besten Leistungskatalog zu wählen.

Welche Hundegesetze sind für den Halter wichtig?

 

 

 

 

Bei der Haltung von Hunden muss man eine Reihe von Gesetzen beachten, mit denen in Deutschland die Hundehaltung reguliert wird. Dazu gehört beispielsweise die gesetzlich verordnete Hundesteuer, die an Gemeinden oder Kommunen abgeführt werden muss. Zwar gibt es hinsichtlich des Tarifs in Deutschland keine einheitliche Regelung, doch verläuft die Anwendung der Hundesteuer in allen Gemeinden auf gleich Weise. Spätestens einen Monat, nachdem man den Hund in den Haushalt aufgenommen hat, muss dieser gemeldet werden und erhält dafür vom Finanzamt eine Steuermarke. Die Steuern sind jährlich und ohne Aufforderung zu entrichten, wenn man eine Mahnung vermeiden möchte. Die Steuern beziehen sich jeweils auf den einzelnen Hund, so dass jeder Hund im Haushalt Steuern zahlen muss.

Hundegesetze – Haftpflicht des Hundehalters

Der Hundehalter ist grundsätzlich für alle Schäden verantwortlich, die von seinem Hund verursacht werden. In einigen Bundesländern besteht die Pflicht zum Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung für alle Hunde, während man eine solche Versicherung in anderen Bundesländern nur für gefährliche Hunde abzuschließen braucht. Da man jedoch davon ausgehen kann, dass ein Hund nicht gefährlich zu sein braucht, um einen Schaden zu verursachen, ist eine Haftpflichtversicherung für den Hund in jedem Falle sinnvoll, da der Besitzer sonst mit seinem Vermögen haftet.

Tierschutz für den Hund

Es gibt auch verschiedene Gesetze, die sich mit dem Tierschutz im speziellen Fall des Hundes beschäftigen. Diese Gesetze beziehen sich in vielen Fällen auf die Haltung des Hundes. So ist es im Gesetz beispielsweise genau vorgeschrieben, unter welchen Bedingungen Hunde im Zwinger gehalten werden dürfen. Schon beim Bau des Zwingers muss man sich an diese Gesetze halten.

Lokale Verordnungen

Es können auch ortsbedingt verschiedene Bestimmungen bezüglich des Hundes bestehen. So ist in vielen Innenstädten und Naherholungsgebieten eine Leinenpflicht zu beachten und es ist auch möglich, dass gefährliche Hunderassen einen Maulkorb tragen müssen. In einigen Bundesländern besteht bereits auch schon die Initiative, den Daten Chip für Hunde zur Pflicht zu machen.