Hundeerziehung – Grundlage für ein gutes Verhältnis mit dem Hund


 

 

 

 

Ein Hund braucht stets die Führung seines Menschen, um sich in das Leben im Haushalt störungsfrei eingliedern zu können. Schon frühzeitig müssen bei der Hundeerziehung klare Regeln aufgestellt werden, die der Hund begreifen und befolgen kann. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Hunde sehr lernfähig sind und auch gerne ihrem Herrchen gefallen möchten. Somit sind die besten Voraussetzungen für die Hundeerziehung gegeben. Im Weiteren kommt es darauf an, dass man als Hundehalter durch konsequentes Verhalten auch versteht, dem Hund deutlich beizubringen, welches Verhalten erwünscht und welche Aktionen verboten sind.

Hier findest du weitere nützliche Infos zur Hundeerziehung: https://hunde-abc.net/wp-content/…/2017/08/Hundetraining.pdf

Klarheit von Anfang an

Es empfiehlt sich mit dem Hundetraining zu beginnen, sobald der Hund ins Haus kommt. So hat der Hund keine Gelegenheit, sich in einer neuen Umgebung falsche Verhaltensweisen anzugewöhnen. Oft ist es nämlich viel schwerer, dem Hund ein fehlverhalten wieder abzugewöhnen, als von Anfang an auf dem korrekten Verhalten zu bestehen. Dabei ist es auch notwendig, klare Kommandos zu benutzen, die dem Hund verständlich sind. Ein klar und scharf gesprochenes “Nein” ist dabei wesentlich besser, als ein ganzer Satz, der zwar das Kommunikationsbedürfnis des Menschen befriedigt, dem Hund jedoch unverständlich bleibt.

Rüge und Belohnung erfolgen sofort

Ein wichtiger Punkt, den man bei der Hundeerziehung beachten muss, ist ein perfektes Timing. Dazu muss man bedenken, dass Hunde nur in der unmittelbaren Gegenwart leben. Ereignisse, die vor ein paar Minuten geschahen, verblassen schnell. Hat der Hund also ein paar Schuhe zerfressen und wird dafür erst später gerügt, so ist es möglich, dass er keine Verbindung zwischen der Tat und der Rüge herstellen kann. Das gleiche gilt für Belohnungen bei korrektem handeln. Wird ein Kommando vom Hund richtig ausgeführt, so muss die Belohnung, sei es in Form von Lob oder Leckerli, im gleichen Moment verabreicht werden, damit der Hund es mit seinem Verhalten assoziieren kann.

Die Ruhe bewahren

Bei der Hundeerziehung ist es wichtig, stets die Ruhe zu bewahren. Schreien oder sogar Schläge lösen bei den meisten Hunden keine lernerfolge aus. Im Gegenteil, sie verschießen sich und der Lerninhalt wird nicht begriffen. Oft ist der Hundehalter zu ehrgeizig und will bestimmte Ziele bei der Hundeerziehung zu schnell erreichen. Doch muss der Hund nach seinem eignen Rhythmus lernen. Versucht man, zu viele Kommandos auf einmal anzubringen, so wird der Hund immer wieder in ein Fehlverhalten zurückfallen und man hat den Eindruck, als wären alle bisherigen Erziehungsstunden umsonst gewesen. In solchen Situationen gilt es jedoch besonders, stets die Ruhe zu behalten und weiter geduldig mit dem Hund zu arbeiten. Eine positive Lernatmosphäre motiviert den Hund, seine Kommandos schließlich doch zu erlernen, während aggressives Verhalten des geliebten Menschen den Hund nur verunsichert und die Erziehung schwerer macht. Man sollte sich stets vor Augen halten, dass ein Hund Kommandos nicht verweigert, um uns zu ärgern. Man sollte eine solche menschliche Reaktion dem Hund nicht zuordnen. Folgt der Hund nicht, so liegt es entweder daran, dass er seinen Menschen nicht versteht, oder dass die Ablenkung der Umgebung zu groß war, um sich auf das Kommando zu konzentrieren.