Hunde kaufen – Was gilt es zu beachten?

 

 

 

 

 

Ein Hund ist ein treuer Freund für die Familie und in vielen Haushalten sind es auch oft die Kinder, die immer wieder den Wunsch nach einem Hund äußern. Jedoch sollte man sich vor dem Hundekaufdarüber im Klaren sein, dass ein Hund ein lebendiges Wesen ist, für das man für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre eine Verantwortung übernimmt. Somit sollte man die Entscheidung, einen Hund zu kaufen, gründlich abwägen. Wichtig ist es auch, dass alle Familienmitglieder hinter der Entscheidung stehen und sich der Verantwortung bewusst sind. Auch sollte man vor dem Kauf eines Hundes ausschließen, dass einzelne Familienmitglieder gegen Hundehaare allergisch sind. Desweitee gilt es, sich über die finanzielle Belastung im Klaren zu sein. Diese hört bei Weitem nicht mit der Anschaffung des Hundes auf. Es müssen Hundesteuern entrichtet werden, der Hund braucht spezielles Fressen, das je nach der Größe des Hundes, einen erhebliche Posten im Haushaltsbudget einnehmen kann und auch mit Kosten für Tierarztbesuche muss gerechnet werden. Natürlich braucht man auch Hundezubehör und viele Gegenstände müssen hin und wieder erneuert werden. Dazu gehören Fressnäpfe ebenso, wie ein Hundebett, Halsband und Leine sowie Spielzeug.

Welche Bedingungen müssen für die Hundehaltung erfüllt werden?

Hunde brauchen bestimmte Konditionen, um ein glückliches Leben führen zu können. Diese können von Rasse zu Rasse unterschiedlich sein. Die meisten Hunde brauchen jedoch viel Ansprache, Beschäftigung und Auslauf. Somit sollte man in der Lage sein, dem Hund zwei bis drei Stunden Aufmerksamkeit täglich zu widmen. Besonders, wenn Kinder einen Hund halten möchten, müssen sie sich darüber im Klaren sein, dass diese Zeit täglich für den Hund reserviert bleiben muss. Auslauf ist das zweite wichtige Kriterium bei der Hundehaltung. Soll das Tier in einer Etagenwohnung gehalten werden, ist es wichtig, dass es in der Nähe einen Park oder Grünanlage gibt, wo man dem Tier den nötigen Aufenthalt in der Natur bieten kann. Man muss sich auch darüber im Klaren sein, dass der Auslauf täglich geboten werden muss, auch bei schlechtem Wetter. Es ist auch erwiesen, dass einige Hunderassen besser in der Wohnung leben, als andere. Während beispielsweise der Pekinese auch in der kleinen Wohnung durchaus zufrieden ist, braucht beispielsweise der Collie viel Auslauf und Bewegung. Ein anderes Problem, das im Zusammenhang mit der Hundehaltung auftaucht, sind Hundehaare und Hundegeruch. Wer den Gedanken an Hundehaare auf den Polstermöbeln und der Kleidung nicht ertragen kann, sollte wahrscheinlich keinen Hund halten. Um die Hundehaare in der Wohnung zu begrenzen, muss man das Tier häufig bürsten, was wiederum einen Zeitaufwand bedeutet. Bei der Auswahl des Hundes sollte man auch bedenken, dass einige Hunderassen weniger Haare verlieren, als andere. Analysiert man alle verschiedenen Punkte vor dem Hundekauf, so kann man auch schnell feststellen, welche Hunderase am besten zu der eigenen Familie passt.

Hunde kaufen: Wo kauft man den Hund?

Hat man alle Punkte geprüft und die Entscheidung, einen Hund zu kaufen, hat sich gefestigt, gilt es nun, sich für eine Hunderasse zu entscheiden und zu erkunden, wo man das Tier kaufen kann. Bei der Wahl der Rasse sollte man sowohl die Größe als auch die Charaktereigenschaften der einzelnen Hunderassen miteinander vergleichen, um einen Hund zu finden, der am besten zu den eigenen Lebensbedingungen und der Familie passt. Natürlich spielen persönliche Vorlieben eine große Rolle. Wer jahrelang von einem Schäferhund geträumt hat, wird unter Umständen mit einem Pekinesen niemals richtig glücklich werden.
Es gibt grundsätzlich mehrere Möglichkeiten, um einen Hund zu kaufen. Die meisten Menschen entscheiden sich dazu, einen Welpen zu kaufen, der sich von klein an mit der Familie vertraut macht. Andere Personen ziehen es jedoch vor, einen erwachsenen Hund in Not zu adoptieren. Entscheidet man sich für einen Rassehund, den man als Welpen beim Züchter kauft, muss man mit Anschaffungskosten um 1,000 Euro rechnen. Man kann meistens auch im Tierheim Hunde allen Altersgruppen finden. Dort muss man für die Adoption mit rund 100 Euro rechnen. Allerdings weiß man oft sehr wenig über die Abstammung der Hunde und oft handelt es sich auch um Mischlinge. Eine weitere Möglichkeit, einen Hund zu kaufen, findet man über Kleinanzeigen, wo oft die unterschiedlichsten Hunderassen zum Kauf angeboten werden.

Anschaffung & Haltung: Einen guten Züchter finden

Die meisten Hundesuchenden entscheiden sich für den Hundekauf bei einem Züchter. Im Vorfeld kann man sich schone einmal bei Bekannten und anderen Hundehalten umhören, welche Züchter in der Nähe des eigenen Wohnorts einen gute Ruf haben. Oft haben die Züchter heute auch eine Internetpräsenz, so dass man viele Informationen über die Zucht erhalten kann. Bevor man die endgültige Entscheidung trifft, sollte man jedoch den Züchter persönlich besuchen und sich die Einrichtung gründlich anschauen. Hygiene, gepflegte Tiere, freundliche Beratung und die Konzentration auf eine einzige Hunderasse sind oft die besten Anzeichen für einen guten Züchter, dem man beim Hundekauf trauen kann.
Wählt man den Welpen aus, so sollte das Tier interessiert auf den Besucher zukommen. Das Fell sollte sauber und glänzende sein und die Augen klar. Verkrustungen an Augen und Nase können auf Krankheiten hindeuten. Man sollte sich beim Züchter auch genau über die Gesundheit der Eltern und Großeltern des Welpen informieren. Manchmal können Rassehunde nämlich an Erbkrankheiten leiden. Waren die Vorfahren gesund, so kann man daraus schließen, dass wahrscheinlich die Welpen auch gesund sind. Hat man dann einen Welpen ausgewählt, so sollte man mit dem Züchter ausmachen, so dass man den Welpen auch schon beim Muttertier besuchen darf. So hat das Tier eine Chance, sich bereits an das neue Herrchen zu gewöhnen, bevor es schließlich seine Mutter und Geschwister verlassen muss.

Einen erwachsenen Hund adoptieren

Die Tierheime sind heute leider oft überfüllt mit erwachsenen Hunden, die von ihren Haltern verlassen wurden. Solche Hunde brauchen dringend ein neues Heim und es ist eine schöne Idee, ein solches Tier retten zu können. Bei der Auswahl sollte man jedoch Vorsicht walten lassen. Ein erwachsenes Tier aus einer schlechten Vorhaltung kann sich oft als Problem erweisen, dass einen geduldigen und erfahrenen Hundefreund benötigt. Auf jeden Fall sollte man versuchen, das Tier bei Besuchen und Spaziergängen näher kennenzulernen, bevor man eine endgültige Entscheidung trifft.