Die Französische Bulldogge – ein liebenswerter Hausgenosse

Die kleine Französische Bulldogge gehört zur Gruppe der gesellschafts- und Begleithunde. Das Tier zeichnet sich durch seinen umgänglichen Charakter aus. Sie sind wunderbare Hunde für die Familie und gehen auch besonders mit Kindern liebevoll um. Die Hunde lieben es zu spielen und geben schon aus diesem Grund einen ausgezeichneten Freund für die Kinder ab.

Die Französische Bulldogge schließt sich ihrem Menschen mit Leidenschaft an und ist ein perfekter Schoßhund. Deshalb entscheiden sich auch alleinstehende Personen gerne für einen solchen Wohnungsgenossen, der anschmiegsam ist und sein Herrchen oder Frauchen mit seinen lustigen Eskapaden auch häufig zum Schmunzeln bringt. Wenn man sich eine Französische Bulldogge anschaffen möchte, so sollte man ausreichend Zeit für das Tier haben. Französische Bulldoggen sind nicht gerne alleine und lieben die Nähe ihres Menschen.

Auch nachts bevorzugen sie einen Schlafplatz in der Nähe von Herrchen oder Frauchen. Dafür

Aussehen der Französischen Bulldogge

französische bulldogge

Die Französische Bulldogge ist klein und kurz, doch von einem sehr muskulären Körperbau. Ein durchschnittlicher Hund erreicht eine Schulterhöhe von etwa 35 Zentimetern und ein Gewicht von ungefähr 14 Kilogramm. Weibchen sind in der Regel ein wenig kleiner und wiegen auch ein bis zwei Kilo weniger. Der Kopf ist breit und quadratisch geformt und trägt große, aufrecht stehende Fledermausohren. Typisch für die Rasse sind auch die symmetrischen Falten am Kopf. Zwischen den Augenbrauen befindet sich eine besonders tiefe Furche, über der sich eine stark gewölbte Stirn erhebt.

Das Fell der Französischen Bulldogge ist fein, kurz und glänzend. Es kommen bei dieser Rasse drei verschiedene Farben vor: Fauve, gescheckt und gestromt. Die gestromten Tiere zeichnen sich durch eine Mischung von schwarzen, blonden und braunen Haaren aus und können auch kleine weiße Abzeichen aufweisen. Weiterhin charakteristisch ist der kurze Stummelschwanz, der den kurzen, breiten Rücken abschließt. Die Hinterläufe sind ein weniger länger, als die Vorderläufe und weisen einen muskulösen Bau auf.

Geschichte der Französischen Bulldogge

Es wird angenommen, dass die Französische Bulldogge, wie auch die anderen Doggen Rassen von den Molossern Epiriens abstammen, die einst im römischen Reich zu Hause waren. Von diesen Urahnen entwickelte sich zunächst die Englische Bulldogge, von der sich dann schließlich die Französische Bulldogge entwickelte.

Im 13. Jahrhundert wurden die Tiere hauptsächlich für Hundekämpfe gezüchtet, weshalb die Tiere auch heute manchmal noch als Kampfhunde bezeichnet werden. Während des Mittelalters wurden die Hunde auch immer wieder zu Kämpfen mit großen Tieren wie Bullen oder Bären eingesetzt. Doch im 18. Jahrhundert begann die Mode sich abzuschwächen und bald wurden die Hunde nur noch von Angehörigen der unteren Klassen gehalten.

Einige Liebhaber züchteten die Rasse jedoch weiter und konnten einen Hund züchten, der sich durch einen angenehmen Charakter ganz ohne Aggressivität auszeichnete. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Tiere schließlich nach Frankreich exportiert, wo die Zucht der Französischen Bulldogge begann. Es wird heute angenommen, dass Möpse und Terrier mit eingezüchtet wurden, so dass langsam das heutige Aussehen der Französischen Bulldogge entstand.

Aus Frankreich kam der Hund schließlich auch in die Vereinigten Staaten, wo er schnell viele Liebhaber fand und mit großem Erfolg gezüchtet wird. Im Jahr 1987 wurde die Französische Bulldogge schließlich als eigenständige Hunderasse anerkannt.

Erziehung der Französischen Bulldogge

Die Französische Bulldogge ist intelligent und aufmerksam, so dass man sie leicht erziehen kann. Es ist aber unbedingt notwendig, schon dem jungen Tier eine gute Erziehung angedeihen zu lassen. Die Tiere können nämlich auch sehr entschlossen ein Ziel verfolgen, dass sie vor Augen haben. Davon sind sie dann auch schwer wieder abzubringen. Mit einer konstanten und liebevollen Erziehung erzielt man, dass die Tiere Kommandos zuverlässig befolgen und auf diese Weise leicht zu dirigieren sind. Nach Möglichkeit sollte die Erziehung schon im Welpenalter beginnen.

Pflege der Französischen Bulldogge

Die Französische Bulldogge ist ein Tier, das viel Pflege braucht. Die großen Ohren und die zahlreichen Hautfalten können schnell Verschmutzungen ansammeln, die zum Nistplatz für Bakterien werden können. Deshalb müssen diese Körperstellen auch regelmäßig gereinigt werden, um mögliche Entzündungen zu vermeiden.

Zum Reinigen der empfindlichen Ohren eignet sich Babyöl, das man auf einen feuchten Lappen oder ein Ohrstäbchen träufeln kann. Das kurze, relativ dünne Fell des Hundes lässt sich hingegen recht leicht pflegen. Mit einer Noppenbürste kann man das Tier einmal in der Woche bürsten, um das Fell sauber und gepflegt zu erhalten. Während der Zeit des Fellwechsels ist jedoch eine Naturbürste empfehlenswert, mit der man lose Haare aus dem Unterfell bürsten kann. So vermeidet man, dass der Hund in der Wohnung überall Haare verliert.

Das dünne Fell der Französischen Bulldogge ist zwar pflegeleicht, bringt jedoch auch einen Nachteil mit sich. Die Tiere sind recht temperaturempfindlich und weder gegen Hitze noch Kälte besonders geschützt. Darum sollte man die Französische Bulldogge im Sommer nicht übermäßig der Sonne aussetzen. Im Winter hingegen sollte man darauf achten, dass der Hund beim Spaziergang ständig in Bewegung bleibt und an besonders kalten Tagen auch auf einen Hundepullover oder Hundemantel zurückgreifen.

Auch im Bezug auf die Ernährung ist die Französische Bulldogge recht empfindlich. Nahrungsmittelallergien gegen Weizen, Ei, Huhn oder Schwein sind bei dieser Rasse häufig zu finden. Füttert man Fertigfutter, so sollte man sehr genau auf die Inhaltsstoffe achten, um zu garantieren, dass das Futter für den Vierbeiner auch verträglich ist. Eine gute Möglichkeit ist es auch, das Futter selbst zuzubereiten. Auf diese Weise kann man sich versichern, dass alle nötigen Nährstoffe im Futter enthalten sind und mögliche Allergene vermeiden. Natürlich ist das Zubereiten des Hundefutters auch mit einigem Zeitaufwand verbunden.

Wer also auf Fertigfutter zurückgreifen möchte, sollte sich für Spezialfutter entscheiden, dass man beim Züchter oder im Fachhandel erhalten kann. Auf Grund ihrer Anatomie kann die Französische Bulldogge schnell zu Übergewicht neigen. Darum sollte man auf keinen Fall überfüttern und dafür sorgen, dass das Tier einen ausreichenden Auslauf hat.
Französische Bulldoggen haben recht empfindliche Augen und neigen zu Bindehautentzündungen. Deshalb sollte man vermeiden, dass die Tiere ständiger Zugluft ausgesetzt sind. Kommt es dennoch zu einer Augenentzündung, sollten sie einen Tierarzt aufsuchen.

Hier finden Sie nützliche Tipps bezüglich der Hundeerziehung.

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