• Von iris
  • in Anschaffung
  • April 12, 2018

Warum Havaneserwelpen vom Züchter?

Als pflichtbewusster Züchter “Dream-Puppies Havaneser” muss ich viele Auflagen erfüllen, damit ich gesunde und sozialisierte Welpen heranziehen kann.

Grundlage ist die Zusammenarbeit mit dem ÖKV (FCI), wobei nur gesunde und ausgestellte Hunde verpaart werden dürfen. Da die Ahnentafel bei der Auswahl der Elterntiere wichtig ist, kann eine Inzucht vermieden werden.
Die Elterntiere müssen einer Patellauntersuchung sowie einer jährlichen Augenuntersuchung unterzogen werden, damit sie auch eine Zuchtzulassung vom ÖKV erhalten.

Als Züchter bin ich auch bemüht, immer nur die kräftigsten bzw. schönsten Welpen in der Zucht zu belassen und auf diese Art die Zuchtlinie zu verbessern.

Meine Welpen wachsen im Haus und Garten auf, haben genügend Auslauf und einen Spielplatz, wo sie sich austoben können. Sie werden auch mit den Geräuschen des Alltags vertraut gemacht. Die erwachsenen Tiere sind immer in ihrer Nähe, was die Sozialisierung positiv beeinflusst.

Die Welpen werden in der 8. Woche geimpft und gechipt und dreimal entwurmt. Somit sind sie ab der 10 Woche bereit, in ihr neues Heim zu übersiedeln.

Havaneser sind Begleithunde, sie lieben es, den ganzen Tag mit ihren Menschen beisammen zu sein, was auch bei der Vergabe zu berücksichtigen ist.

Havaneser sind Familienhunde, sind sehr verschmust, verspielt und gelehrig. Es macht einfach Freude, ihnen beim Herumtollen zuzusehen.

Das ist auch der Grund, warum ich leidenschaftlich Havaneser züchte. Jeder Wurf ist gut geplant und wird mit Spannung erwartet. So eine Geburt kann sehr lange dauern und ist daher eine Strapaz für die Mutterhündin und den “Geburtshelfer”. Jedoch vergisst man schnell die Mühen, wenn die Welpen auf der Welt sind. Die Mutter umsorgt ihre Babys zwei Wochen fast ununterbrochen und verlässt kaum die Wurfkiste. Erst ab der 3. Woche vergönnt sie sich kurze Pausen, wo sie sich vor den Stall legt und die Welpen sozusagen überwacht.

Welpen können ab 2 Wochen sehen und ab 3 Wochen hören. So verlassen sie meist mit 3 Wochen die Wurfkiste und sehen sich im Auslauf schon um und knüpfen Kontakte untereinander. Mit 3,5 Wochen fressen sie bereits Brei, aber die Milchbar steht natürlich an erster Stelle. In diesem Alter mögen die Kleinen bereits Spielsachen, die Geräusche machen.

Mit 6 Wochen brechen die Zahnspitzen der Milchzähne hervor, sodass die Welpen nun auch schon Trockenfutter knabbern können. Nun ist ihr Bewegungsdrang schon so groß, dass sie in einen größeren Auslauf übersiedeln müssen, wo adäquate Spielgeräte zur Verfügung stehen…Brücken, Wackelbrett, Schaukel, Häuschen zum Verstecken, Glöckchenbälle, Schnüre, usw.
In dieser Zeit macht es besonders viel Spaß, ihnen zuzusehen, wie sie die neuen Dinge erkunden.

Ab der 8. Woche dürfen die Welpen gemeinsam mit den Erwachsenen bereits im Garten herumtollen und den Spielplatz erforschen. Das ist ein Erlebnis für alle Besucher und natürlich auch für den Züchter.

Es ist schön, die Entwicklung der Neugeborenen bis zum erwachsenen Hund zu verfolgen – ein Kreislauf, der für den Züchter viele Glücksmomente bringt!

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