• Von iris
  • in News
  • September 26, 2019

Praktische Tipps für den Hundezwinger

Viele Hunde werden in Außenbereichen am Haus gehalten, wo sie für die Sicherheit des Hauses zu sorgen. Für einen solchen Hund braucht man im Freien einen Zwinger, damit das Tier vor den Elementen Schutz finden kann. Natürlich eignet sich nicht jeder Hund zur Zwingerhaltung. Es gibt jedoch einige Rassen, die von Natur aus für diese Aufgabe geeignet sich und sie auch schon seit Jahrhunderten ausüben. Dazu gehören beispielsweise die Schäferhunde, aber auch Pinscher und Schnauzer. Besonders kleine Hunde mit einem dünnen Fell sollten jedoch nicht im Zwinger gehalten werden, da sie die nötige Robustheit nicht besitzen.



Hat man einen geeigneten Hund, den man draußen halten möchte, so gibt es verschiedene Möglichkeiten, um den Zwinger zu erhalten. Man kann das Heim für den Hund selbst bauen oder auch bereits montagefertig kaufen.

Das sollte man beim Kaufen des Hundezwingers beachten

Beim Kauf eines Hundezwingers müssen mehrere Kriterien erwogen werden. Die Größe und die Qualität der verarbeiteten Materialien spielt dabei ebenso eine Rolle, wie die Stababstände und die Leichtigkeit, mit der sich der Zwinger sauber halten lässt.

Die Größe des Zwingers sollte so gewählt werden, dass man dem Hund ein Heim bietet, in dem er sich wohlfühlen kann. Darüber hinaus gilt es auch, staatliche Auflagen zu beachten, die eine Mindestgröße für den Zwinger festlegen. Dabei sind die vorgeschriebenen Abmessungen für den Zwinger von der Größe des Hundes abhängig. Wie diese Größe berechnet werden muss, kann man in der Tierschutz-Hundeverordnung nachlesen.

Neben der Größe muss auch beachtet werden, dass die Materialien keine gesundheitsschädigenden Substanzen enthalten. Der Boden des Zwingers sollte so gestaltet sein, dass der Hund sicher laufen kann ohne sich zu verletzen. Es ist außerdem Pflicht, das der Zwinger nach einer Seite offen ist, so dass eine freie Sicht entsteht.

Die beste Größe für den Hundezwinger

Oft denken Hundebesitzer, dass sie dem Tier mit einem besonders großen Zwinger ein optimales Heim schaffen. Das ist jedoch nicht unbedingt der Fall. Ist der Zwinger zu groß, so kann sich der Hund schnell verloren fühlen. Auch ist es schwerer, dass er den Zwinger durch seine Körperwärm erwärmt. So kann der Hund bei kaltem Wetter leichter erkranken. Um die beste Größe für den Zwinger zu berechnen, sollte man zunächst die Länge des Hunderückens vom Kopf bis zum Schwanzansatz messen. Die Seitenlänge des Zwingers sollte dann fünfmal die Rückenlänge betragen.

Der richtige Abstand der Stäbe

Betrachtet man das Angebot der Hundezwinger, so stellt man fest, dass ein weiterer Unterschied in den Abständen der Stäbe besteht. Preiswertere Hundezwinger zeichnen sich meistens durch einen geringeren Abstand der Gitterstäbe aus. Bevor man sich für ein solches Modell entscheidet, sollte man sich jedoch über die Gefahren klar werden, die ein breiter Gitterabstand mit sich bringen kann. Besonders wenn Kinder im Haus sind, oder oft Besuch zugegen ist, sollte man sich lieber für einen engen Gitterabstand entschließen. Ist zu viel Platz zwischen den Stäben vorhanden, so kann der Hund unter Umständen zwischen den Gitterstäbe zubeißen.



Standortwahl für den Hundezwinger

Es ist wichtig, für den Hundezwinger einen guten Standort zu wählen. Diesen sollte man möglichst schon vor dem Kauf bestimmen. Es gilt darauf zu achten, dass ein Teil des Zwingers bei Regen oder Schnee trocken bleibt, so dass der Hund einen Zufluchtsort hat. Weiterhin sollte die geöffnete Seite des Zwingers so platziert werden, dass sie entgegen der vorherrschenden Windrichtung aufgestellt wird. Wenn das nicht möglich ist, sollte man erwägen, einen Sonnenschutz anzubringen. Der Hund weiß es außerdem zu schätzen, wenn er einen freien Blick auf das Haus hat. Der Zwinger sollte sich idealerweise in einem gut eingezäunten Garten befinden, so dass der Hund bei offener Zwingertür viel Freilauf genießen kann.

Materialien für den Hundezwinger

Vergleicht man die unterschiedlichen Materialien für Hundezwinger, so stellt sich Holz immer wieder als bestes Material heraus. Holz kann den Witterungseinflüssen gut standhalten und wird auch durch kratzende Hundepfoten nicht zerstört. An einem solchen Zwinger kann man über Jahre hinaus Freude haben. Zwinger aus Plastik können leicht brechen und wenn man sich für Metall entscheidet, besteht die Rostgefahr. Aus diesen Gründen leben die meisten Hunde heute in einem Zwinger aus Holz. Darüber hinaus ist Holz auch ein Material, dass sich leicht bearbeiten lässt, so dass man einen solchen Hundezwinger auch selbst bauen kann.


Weitere Artikel