• Von iris
  • in Hundeerziehung
  • Januar 12, 2019

Rückruf des Hundes – Diese 7 Fehler sollte man vermeiden

Beim Spaziergang genießen Hunde gerne ein wenig Freiheit und möchten auch schon einmal frei von der Leine in aller Ruhe schnüffeln, erkunden und rennen. Um die Hunde jedoch auch außerhalb des eigenen Grundstücks frei laufen zu lassen, ist es wichtig, dass der Rückruf funktioniert. Wenn man den Hund ruft, sollte dieser auch zuverlässig zu seinem Herrchen zurückkommen. Doch ist das eine der schwierigsten Aufgaben beim Hundetraining. Als Hundehalter begeht man dabei oft unbewusst Fehler, die dazu führen, dass der Rückruf auch nach Jahren immer noch nicht klappt.

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Die folgenden 7 Fehler sind dafür die häufigsten Gründe:

1.) Oft verwendet der Hundehalter kein eindeutiges Signal zum Rückruf. Somit ist der Hund verwirrt und kann nicht klar erkennen, dass er zurückkommen soll. Daher sollte stets das gleiche Wort eingesetzt werden, das ausschließlich für den Rückruf verwendet wird.

2.) Auch die ständige Wiederholung des Rückrufkommandos stellt einen Fehler dar. Ertönt das Kommando immer wieder, so weiß der Hund, wo sein Herrchen ist und fühlt sich sicher. Stattdessen sollte man einmal rufen und sich dann entfernen. Zum anfänglichen Training eignet sich dazu eine Schleppleine ganz ausgezeichnet.

3.) Der Ton der Stimme des Hundehalters spielt ebenfalls eine große Rolle. Klingt die Stimme gelangweilt und lustlos, so lässt sich der Hund nur allzu gerne von der spannenden Fährte verführen, die er gerade aufgenommen hat. Die Rückkehr zum Herrchen verspricht dagegen nur wenig Unterhaltung.

4.) Zum richtigen Ton der Stimme gehört auch die richtige Körperhaltung. Hunde können Körpersprache sehr gut deuten. Ist die Körperhaltung abweisend, kehren sie nur ungerne zurück. In die Hocke gehen und den Oberkörper leicht nach hinten neigen signalisieren dem Hunde Freude und er kommt gerne zurück.

5.) Wenn der Hund nicht gleich zurückkommt, wird man natürlich schnell genervt. Kommt er dann endlich schimpft man ihn oft aus. So merkt sich der Hund jedoch, das Zurückkommen mit Strafe verbunden ist und kommt beim nächsten Mal noch weniger gerne zurück. Daher sollte der Hund auf beim späten Zurückkommen überschwänglich gelobt werden.

6.) Nimmt man den Hund sofort nach dem Zurückkommen wieder an die Leine, so versteht dieser das ebenfalls als Bestrafung. Deshalb sollte man den Hund mehrere Male zurückrufen und wieder laufen lassen, bevor er schließlich wieder an die Leine kommt.

7.) Nachdem der Hund zurückkommt, sollte er in jedem Fall eine Belohnung erhalten. Dabei sollte es sich um ein begehrtes Leckerli handeln, das man speziell für den Rückruf reserviert.

Video – Rückruftraining

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