• Von iris
  • in Gesundheit
  • Mai 9, 2019

Sanfte Reinigung für empfindliche Hundeohren

Hundeohren sind empfindliche Sinnesorgane, die eine angemessene Pflege brauchen. In den Ohren kann sich Schmutz ansammeln, der sich in einen Nährboden für Bakterien verwandeln kann. Darum müssen die Ohren auch regelmäßig gereinigt werden, um Ohrentzündungen vorzubeugen. Besonders Hunderassen mit großen Schlappohren neigen zu Ohrenentzündungen, die bei älteren Tieren sogar zur Taubheit führen können. Ohrenpflege ist jedoch generell für alle Hunderassen wichtig.



So reinigt man die Hundeohren

Bis zu einem gewissen Grad reinigen die Hunde ihre Ohrmuscheln selbst. Das geschieht, indem sie den Kopf schütteln. Dennoch muss bei der Reinigung nachgeholfen werden. Etwa zweimal pro Woche sollte man die Hundeohren reinigen, um eine Ansammlung von Schmutz zu vermeiden, die den Gehörgang verstopfen könnte.

Prinzipiell gestaltet sich die Reinigung der Ohren einfach, besonders wenn man das Tier bereits im Welpen Alter an diese Prozedur gewöhnt. Man braucht dazu lediglich Watte, Wasserstoffsuperoxid und ein trockenes Handtuch. Liegen diese Utensilien griffbereit zur Hand, kann man mit der Reinigung beginnen. Zunächst wird der äußere Bereich des Ohres überprüft. Schmutz und Ohrschmalz werden entfernt. Sollte man bei der Reinigung Parasiten finden, so empfiehlt es sich, den Tierarzt aufzusuchen. Der kann eine korrekte Behandlung wählen, um das Tier von dem Parasitenbefall zu befreien.

Danach gilt es, das innere Ohr zu reinigen. In diesem Bereich muss sehr vorsichtig vorgegangen werden. Man feuchtet einen Wattebausch mit ein wenig Wasserstoffsuperoxid an und reinigt gründlich, so dass Schmutz und Ohrschmalz entfernt werden, Dabei darf jedoch nichts in den Gehörgang gelangen. Zum Schluss wird das innere Ohr mit ein wenig Gase trockengetupft und der Prozess auf der anderen Seite wiederholt. Nach beendigter Reinigung hat sich der Vierbeiner natürlich ein Leckerli verdient. Wird diese Pflege regelmäßig vorgenommen, so kann man Ohrentzündungen vermeiden, die für den Hund sehr schmerzhaft sein
können.

Video als Anleitung:


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