• Von iris
  • in Anschaffung
  • Februar 5, 2019

Kosten der Hundehaltung

Die Entscheidung sich einen Hund anzuschaffen, ist mit einer großen Verantwortung verbunden. Ein Hund ist ein liebevoller Begleiter für den Menschen und verdient es, dass man sich schon im Vorhinein einmal Gedanken darüber macht, ob sich die Kosten der Hundehaltung in das eigene Budget einfügen lassen. Schließlich möchte man dem Vierbeiner alles bieten können, was er für ein gesundes Wachstum und ein glückliches Leben braucht.



Einen Hund anschaffen

Die Kosten für die Anschaffung eines Hundes können sehr unterschiedlich sein. Während mancher das Glück hat, einen Welpen zu finden, der kostenlos abgegeben wird, müssen andere Hundefreunde das Tier kaufen. Im Tierheim kann man einen Hund schon oft gegen ein geringes Entgelt erhalten. Wer sich hingegen einen Rassehund wünscht, muss dafür beim Züchter mit größeren Summen rechnen. Je nach Rasse ist mit Preisen zwischen 800 und 1.000 Euro zu rechnen.

Diese Grundausstattung braucht man

Gleichzeitig mit dem Hund muss auch eine Grundausstattung angeschafft werden, die der Hund braucht, um sich in seinem neuen Heim wohl zu fühlen. Wichtig ist ein bequemes Hundebett, dass der Größe des Hundes entspricht. Welpen bevorzugen ein kleines Bett, in den sie sich sicher und geborgen fühlen können. Außerdem müssen Näpfe für Futter und Wasser angeschafft werden. Man sollte stabile Modelle mit einer glatten Oberfläche wählen, die sich leicht reinigen lassen und fest auf dem Boden stehen. Ebenso braucht man eine Leine und ein Halsband, mit dem der Hund Gassi geführt werden kann. Beim Welpen kann zunächst ein Brustgeschirr besser geeignet sein, als das Halsband. Je nach Felltyp des Hundes muss ein Hundekamm oder eine Hundebürste angeschafft werden, damit man das Fell des Tieres pflegen kann. Es empfiehlt sich, auch einiges Spielzeug anzuschaffen, mit dem sich der Hund auch alleine beschäftigen kann. Viele dieser Artikel müssen gegen größere Modelle ausgetauscht werden, wenn der Welpe zum Hund heranwächst. Deshalb decken diese Anschaffungskosten also nur einen anfänglichen Bedarf. Neuanschaffungen sind während des Lebens des Hundes immer wieder nötig.

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Laufende Kosten für den Hundehalter

Aus dem Zusammenleben mit dem Hund ergeben sich natürlich auch noch weitere Kosten. Dazu gehören zunächst einmal die Hundesteuer und eine Hundehaftpflichtversicherung. Die Versicherung ist zwar nicht in allen Bundesländern Vorschrift, stellt jedoch einen wichtigen Schutz für den Hundehalter dar, auf den man nicht verzichten sollte. Hunde brauchen auch eine angemessene Ernährung, die auf die physiologischen Bedürfnisse des Tieres abgestimmt ist. Dabei sollte man auf gute Produkte Wert legen, bei denen man sicher sein kann, dass der Hund alle notwendigen Nährstoffe erhält. Außerdem sollten Hunde wenigstens einmal im Jahr dem Tierarzt vorgeführt werden, um fällige Impfungen vorzunehmen und den allgemeinen Gesundheitszustand zu überprüfen. Natürlich muss man auch damit rechnen, dass der Hund krank werden kann und zusätzliche Tierarztkosten anfallen. In einigen Fällen können auch Medikamente oder sogar eine Operation nötig sein, was mit weiteren Kosten verbunden ist.
Diese Kosten sollte man bedenken, bevor man sich entscheidet, einen Hund anzuschaffen. Hunde haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 10 bis 13 Jahren, so dass man mit einem Welpen eine Langzeit Verantwortung übernimmt.



Wir möchten Sie natürlich mit dieser Zusammenfassung nicht vor der Anschaffung eines Hundes abschrecken, aber man sollte sich dessen bewusst sein, dass entsprechende Kosten und Verantwortung mit einem Hund einhergehen. Die Freude an einem Hund überwiegt natürlich, wenn man sich auf den neuen Mitbewohner entsprechend vorbereitet und bereit ist Verantwortung zu übernehmen.


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