• Von iris
  • in Hundeerziehung
  • März 20, 2019

Hundetraining: So rennt das Tier nicht zu anderen

Jeder Hundebesitzer kennt das Problem mit Sicherheit. Unterwegs beim Spaziergang, rennt der Hund plötzlich fort um einen anderen Hund oder einen Menschen zu begrüßen und ist einfach nicht dazu zu bewegen, wieder zurückzukommen. Doch ist es mit Training und Geduld möglich, dem Hund ein solches Verhalten abzugewöhnen.



Training mit der Schleppleine

Eine Schleppleine ist zwar keine Dauerlösung, doch eine gute Möglichkeit, um dem Hund viel Freiraum zum Erkunden zu gewähren und ihn gleichzeitig unter Kontrolle zu halten. Auch ist sie ideal dazu geeignet, um den Hund zu trainieren.

Als erstes sollte man dafür sorgen, dass die Leine immer die gleiche Länge hat, so dass der Hund sich an den Raum gewöhnen kann, der ihm zur Verfügung steht.Die Leine sollte nie auf Zug sein. Hat der Hund die Leine gespannt, so sollte man ihn ohne zu Rufen bis zu sich zurückziehen, oder sich umdrehen und in die entgegengesetzte Richtung laufen, so dass der Hunde folgen muss. Dadurch begreift der Hund, welcher Abstand erlaubt ist und dass es nichts nützt, sich gegen die Leine zu stämmen.

Kommen andere Menschen oder Tiere in die Nähe, wird der Hund zurückgerufen. Folgt er auf das Kommando nicht, wird er herangezogen. So kann der Rückruf trainiert werden.

Bleibt der Hund bei dem Herrchen, wenn Menschen oder Tiere kommen, so sollte er reichlich mit Leckerli belohnt werden. So lernt er, dass es sich lohnt, beim Herrchen zu bleiben. Als Belohnung kann man auch ein Spielzeug anbieten. Hat man schließlich eine sichere Methode gefunden, den Hund bei Fuß zu halten und zu erreichen, dass er auf den Rückruf folgt, kann man erste Versuche ohne Schleppleine unternehmen. Der Hund hat das neue Verhalten erfolgreich gelernt.


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