• Von iris
  • in Hundeerziehung
  • März 2, 2019

Wenn der Hund beim Klingeln bellt

Hunde reagieren oft auf eine eigentümliche Weise auf manche Dinge. Dazu gehört auch das Klingeln an der Haustür oder das Schellen des Telefons. Oft füllen sich die Nachbarn durch das Bellen gestört. In der Tat ist Ruhestörung durch Bellen eine der häufigsten Beschwerden in Nachbarschaften. Deshalb sollte man den Hund so trainieren, dass er auf das Klingeln nicht mit Bellen reagiert.

Warum bellt der Hund

Zunächst sollte man herausfinden, warum der Hund bellt. Klingelt es an der Tür, so hat er Schritte gehört und reagiert wahrscheinlich mit Angst. Mit dem bellen will er einen Eindringling vertreiben. Hat man es dem Hund bereits gelehrt, auf Befehl ins Körbchen zu gehen, so kann man sich dieser Strategie bedienen. Dem Hund wird ein Platz geboten, wo er sich sicher fühlt.

Auch eine alternative Beschäftigung kann erfolgreich sein, um das Bellen sofort zu unterbinden. Man kann den Hund einfach von der Tür wegführen und ihn mit Futter oder einem Spiel beschäftigen. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass der Hund beispielsweise die Futtergabe nicht als Belohnung für das Bellen empfindet.



Man kann den Hund auch auffordern Platz zu machen und dabei Blickkontakt suchen. Spricht man beruhigend auf das Tier ein, wird es sich in den meisten Fällen beruhigen. Damit der Hund sich schnell beruhigt, sollte man als Halter eigene negative Gefühle, wie Ärger über das Bellen oder Nervosität unterdrücken. Merkt der Hund, dass Herrchen ganz ruhig bleibt, wird er das bellen schnell einstellen.

Schimpfen hilft nicht

Die meisten Menschen folgen ihrem ersten Impuls und schimpfen mit dem Hund. Dadurch macht man die Situation oft jedoch noch schlimmer. Der aufgeregte Hund fühlt sich nämlich nicht ausgeschimpft, sondern empfindet die laute Stimme des Herrchens als Unterstützung beim Bellen um den Eindringling zu vertreiben.


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