• Von iris
  • in Ernährung
  • Februar 7, 2019

Vorsicht: Diese Lebensmittel sind für den Hund gefährlich

In den meisten Familien sind Hunde heute vollwertige Familienmitglieder, die an allen Familienaktivitäten teilnehmen. Manchmal gehört dazu auch das Essen und man füttert den kleinen Liebling dabei gerne mit einigen Leckerbissen vom Tisch. Dabei sollte man jedoch sehr vorsichtig sein, da es viele Lebensmittel gibt, die für den Hund schädlich sind und zu schweren Krankheiten führen können.



So können beispielsweise Avocados Herzmuskelschwäche und Atemnot hervorrufen. Auch die Erdnüsse, die von vielen Hunden besonders gerne verspeist werden, können gefährlich werden und epileptische Anfälle im Hund auslösen. Macadamianüsse hingegen können zu Zittern führen und auch Fieber auslösen. Brokkoli, so gesund er auch für Menschen sein mag, kann im Vierbeiner zu hämolytischer Anämie führen und Kohlsorten führen zu Blähungen und Bauchkrämpfen und können in manchen Fällen sogar eine Magendrehung hervorrufen. Kakao und Schokolade enthalten einen Stoff der für den Hund giftig ist: Theobromin. Durchfall und Erbrechen können die Folge sein, wenn man Hunde Schokolade essen lässt und es kann sogar zu Lähmungserscheinungen und zum Tod kommen. Getränke und Speisen mit Koffein, wie beispielsweise Kaffee oder Coca Cola haben einen ähnlichen Effekt. Hülsenfrüchte sollte der Hund nur im gekochten Zustand fressen, niemals roh. Doch auch gekocht dürfen dem Hund nur geringen Mengen gefüttert werden. Sonst erzeugen die Hülsenfrüchte Blähungen und erhöhen außerdem das Risiko, dass die Hunde eine Magendrehung erleiden. Muskatnuss gehört ebenfalls zu den Gewürzen, die für Hunde sehr gefährlich werden können. Der Verzehr kann beim Hund zu Krämpfen, Fieber und Atemnot und in Einzelfällen durch die enthaltene Blausäure sogar zum Tod führen. Blausäure ist auch in den meisten Obstkernen enthalten, weshalb man vermeiden sollte, dass der Hund solche Kerne im Spiel zerbeißt. Petersilie sollte besonders bei schwangeren Hündinnen vermieden werden, da der Verzehr einer größeren Menge eine Frühgeburt auslösen kann. In Tomaten sind die Wirkstoffe Atropin und Solanin enthalten, die beim Hund Herzrhythmusstörungen hervorrufen können. Auch Zwiebeln sollten von Hunden grundsätzlich nicht gefressen werden. Sie enthalten eine Schwefelverbindung, die rote Blutkörperchen zerstört und eine Hämolyse hervorrufen kann. Alle Arten von Süßigkeiten sollten für Hunde grundsätzlich verboten sein. Sie führen nämlich dazu, dass eine stark erhöhte Menge Insulin ausgeschüttet wird, wodurch es zu einem lebensgefährlichen Abfall des Blutzuckers kommen kann. Besonders schädlich für den Vierbeiner sind Weintrauben und Rosinen. Der Verzehr kann Magenkrämpfe, Erbrechen und Zittern auslösen und auch Nierenschäden oder ein Nierenversagen nach sich ziehen.

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Giftige Pflanzen beim Spaziergang vermeiden

Nicht nur Lebensmittel können den Hunden gefährlich werden, sondern auch verschiedene Lebensmittel, die man beim Spaziergang im Freien oder auch als Zierpflanzen in der Wohnung antreffen kann. Besonders Welpen und ältere, schwache Tiere können stark unter den Folgen leiden, wenn sie unterwegs solche Pflanzen anknabbern. Man kann erkennen, dass die Hunde solche Pflanzen gefressen haben, wenn sie stark speicheln und Zunge, Maul und Rachenschleimhaut stark geschwollen und gerötet sind. Erbrechen, Durchfall und Zitteranfälle können ebenfalls zu den Symptomen gehören. Stellt man diese Symptome beim Vierbeiner fest, so sollte man umgehend den Tierarzt oder eine Notfallklinik für Hunde aufsuchen. Zu den Pflanzen, die bei den Hunden eine solche Wirkung auslösen können, gehören unter anderem Alpenveilchen, Begonien und Chrysanthemen, die man zu Hause oft als Zierpflanzen hält. Auch Efeu, Flieder, die Zimmeraralie und der Gummibaum können für den Vierbeiner schädlich sein, wenn er an den Pflanzen knabbert.



Deshalb sollte man sich gründlich über die Zierpflanzen informieren, die für Hunde schädlich sind und sie als Hundehalter nach Möglichkeit nicht im Haus halten. Auf dem Spaziergang gilt es, darauf zu achten, dass der Hund keine schädlichen Pflanzen frisst. Neben wildem Wein gehören dazu auch Waldmeister, Windröschen, Sauerklee, Schlüsselblumen, Holunder und Goldregen. In der Fachliteratur kann man sich über eine vollständige Liste aller schädlichen Pflanzen informieren. Wichtig ist es, aufmerksam zu sein und die Symptome im Falle einer Pflanzen- oder Lebensmittelvergiftung zu erkennen.


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